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Oscar-Kommission setzt auf Wiederholung

Den kennen sie schon in den USA, vielleicht hilft es ja… Unter elf Einreichungen wählte die unabhängige Jury, wie German Films bekannt gab, das neue Werk von Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck, „Werk ohne Autor“ als deutschen Oscar-Vorschlag für die Kategorie „bester nicht-englischsprachiger, abendfüllender Kinofilm“ aus.

Die neunköpfige Jury mit Jurysprecher Moritz Hemminger (Verband deutscher Filmexporteure e.V.) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „„Werk ohne Autor“ erzählt in einem großen epischen Bogen ein bewegendes Künstlerschicksal im Nachkriegsdeutschland, in einer Zeit, als es schwierig war zu einer eigenen Kunstsprache zu finden. Der Film hat, unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, große poetische Momente und geht gleichzeitig einer essentiellen, auch heute noch aktuellen Frage nach: Das Finden einer eigenen Haltung.“ Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences wird am 22. Januar 2019 die fünf Nominierten bekanntgeben.

Um Florian Henckel von Donnersmarck war es nach dem Erfolg mit „Das Leben der Anderen“ und einem glücklosen Hollywood-Ausflug still geworden. „Werk ohne Autor“ soll sein Comeback in Deutschland sein.

Zum Film: Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt das  Drama „Werk ohne Autor“ über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.